Studienziele

NEU: Bewerbungsfrist verlängert bis 15.07.2017!


Überblick

Im Zuge des globalen Klimawandels wird wissenschaftliche Expertise im Bereich der Klima- und Umweltforschung zunehmend nachgefragt. Die aktuelle Debatte über Ursachen und Wirkungen des globalen Klimawandels illustriert anschaulich, dass Experten benötigt werden, die die komplexen Zusammenhänge der ablaufenden Prozesse vor dem Hintergrund der vergangenen Umweltveränderungen verstehen, erklären und interpretieren können. Der englischsprachige und forschungsorientierte Masterstudiengang „Physical Geography: Environmental History“ geht auf diese Notwendigkeiten ein und verfügt über eine in Deutschland einzigartige interdisziplinäre Verzahnung von Forschung und Lehre aus den Bereichen Physische Geographie, Humangeographie, Archäologie, Geowissenschaften, Paläobiologie und Umweltphysik.

Voraussetzung für die Zulassung zum Masterstudiengang ist der Nachweis eines abgeschlossenen Bachelorstudiums (180 CP/ECTS) bzw. eines vergleichbaren anderen wissenschaftlichen Studiums, das in einem fachlichen Zusammenhang mit dem M. Sc. „Physical Geography: Environmental History“ steht. Neben einem Bachelorstudium in der Physischen Geographie kommen unter anderem das Studium der Geologie, der Erd- bzw. Geowissenschaften (mit Schwerpunkt in Sedimentologie oder Quartärgeologie) oder der Archäologie (mit Schwerpunkt in Geoarchäologie) in Frage.

Studienziele

Im Fokus des M. Sc. „Physical Geography: Environmental History“ steht die Rekonstruktion der Umwelt- und Klimageschichte. Das Studium vermittelt physisch-geographische Kenntnisse und Fertigkeiten, die Sie befähigen, Umweltveränderungen zu analysieren, zu interpretieren und ihre Wirkungen auf Natur und Gesellschaft zu evaluieren. Die globalen Umweltveränderungen werden sich zur größten sozialen, politischen und kulturellen Herausforderung im 21. Jahrhundert entwickeln. Um ihrer Komplexität gerecht zu werden, sind innovative Ansätze in Forschung und Lehre erforderlich, mit denen natürliche und anthropogene Phänomene fächerübergreifend verknüpft werden können. Auf diese Herausforderung reagiert der neue Masterstudiengang, indem er ein naturwissenschaftliches Studienprogramm mit sozialwissenschaftlichen Komponenten aus der Archäologie und der Humangeographie verknüpft.

Auf der Basis von Daten aus der Vergangenheit, ermittelt anhand von natürlichen, archäologischen und historischen Umweltarchiven sowie mittels instrumenteller Daten, erarbeiten Sie Aussagen zur zukünftigen Umweltentwicklung und gehen der Frage nach, wie sich der globale Klima- und Umweltwandel auf natürliche und sozioökonomische Systeme auswirkt. Sie lernen, eigene Fragestellungen in enger Anbindung an nationale und internationale Forschungsprojekte zu entwickeln, diese methodisch umzusetzen und die daraus resultierenden Ergebnisse interdisziplinär zu interpretieren. Damit werden Sie umfassend für die unterschiedlichen Arbeitsmärkte ausgebildet. Streben Sie eine wissenschaftliche Laufbahn an, werden Sie durch die forschungsorientierte Ausbildung auch auf den internationalen Arbeitsmarkt an Forschungsinstituten und Universitäten vorbereitet. Die methodische Ausbildung im Gelände, im Labor und am Computer (unter Einbeziehung von Geographischen Informationssystemen - GIS) versetzt Sie zudem in die Lage, auf verschiedenen angewandten Arbeitsmärkten Fuß zu fassen, zum Beispiel in öffentlichen Verwaltungen, Planungsbüros, Medienberufen, der Informationstechnologie oder dem Weiterbildungssektor.

Lehrkonzeption

Von weltweit führenden Experten auf ihrem jeweiligen Forschungsfeld erwerben Sie ein umfassendes Basiswissen in interdisziplinären Modulen. Diese bestehen aus Vorlesungen, Seminaren und Übungen. Ferner erhalten Sie Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte, an denen Ihnen Wege zur Mitarbeit in Form von Stellen als Studentische Hilfskraft, im Rahmen des Projektstudiums oder über die Masterarbeit aufgezeigt werden.

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